W I R  Ü B E R  U N S

Die Schule der Dorf- und Flurentwicklung ist keine Schule im eigentlichen Sinn, in der über einen längeren Zeitraum durch Unterricht und Vortrag Lehrstoff vermittelt wird. Sie ist viel­mehr eine Bildungsstätte an der in zweitägigen Wochenendseminaren mit Methoden der Mo­deration und Gruppenarbeit die Teilnehmer in einem aktiven Lernprozess praktisches Grund- und Fachwissen erwerben sowie befähigt werden, gemeinsam Probleme zu erkennen, Lösun­gen zu erarbeiten und deren Umsetzung sicherzustellen.
Ziele:
Die Schule versteht sich als Vorbereiter für Fragen der Entwicklung des ländlichen Raumes. Ihre besondere Aufgabe besteht darin, Kommunalpolitikern, Bürgern und Fachleuten aus ei­ner Gemeinde oder einer Region die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen, um eine zu­kunftsfähige Entwicklung einzuleiten. Eine wichtige Rolle spielt dabei für allem die Vorbe­reitung auf eine aktive und verantwortungsvolle Mitwirkung in den Verfahren der Ländlichen Entwicklung.
Zielgruppen:
Entsprechend unserem Bildungsangebot wenden wir uns an Gemeindepolitiker, Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute, die verantwortlich und konstruktiv an der Entwicklung und Gestaltung ihres heimatlichen Lebensraumes mitwirken oder künftig mitwirken wollen.
Träger:
Träger der Schule ist ein eingetragener Förderverein, der im Jahr 1993 gegründet wurde und zurzeit ca. 200 Mitglieder hat.
Vorstand:
Im Vorstand arbeiten Vertreter aus allen Bereichen, die für die Entwicklung des ländlichen Raumes Sorge tragen: Gemeinden, Landkreise, Verwaltung für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaftsverwaltung, Heimatpflege, Denkmalpflege, Planer, Bayer. Bauernverband, Bayer. Genossenschaftsverband u.a.. Der Vorsitzende des Vorstandes ist der Bezirkstagspräsident von Oberfranken, Dr. Günther Denzler.
Fachbeirat:
Ein interdisziplinär besetzter Fachbeirat mit bis zu 30 Mitgliedern wird vom Vorstand jeweils auf die Dauer von vier Jahren berufen. Er hat die Aufgabe, die thematische Ausrichtung und die fachlichen Grundlagen für die Seminare festzulegen.
Stammreferenten:
Fachleute aus unterschiedlichsten Bereichen, insbesondere aus den Ämtern für Ländliche Entwicklung Ober-, Unter- und Mittelfranken, aus den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, freiberufliche Planer und Kreisfachberater u.a. bilden das Team der Stammreferenten der Schule der Dorf- und Flurentwicklung.
Informations- und Erfahrungsaustausch:
Die drei bayerischen Schulen der Dorf- und Landentwicklung haben sich zu einer Arbeitsge­meinschaft zusammen geschlossen, um die Kräfte des ländlichen Raums zu bündeln. Das ge­meinsame Ziel ist es, neue Themen und Handlungsbereiche zu erschließen, die Arbeitsmetho­den weiter zu entwickeln und den Gedanken der Bürgerbeteiligung gemeinsam weiter zu tra­gen. Darüber hinaus gehören wir dem Europäischen Bildungsforum für Ländliche Entwick­lung, einem Zusammenschluss europäischer Bildungseinrichtungen, an.
Veranstaltungsort:
Klosterlangheim ist ein Stadtteil der Stadt Lichtenfels. Der Ortskern ist geprägt vom ehemali­gen Zisterzienserkloster Langheim. Der Südwestpavillon des ehemaligen Konventbaues, der von 1993 bis 1997 aufwändig restauriert wurde, beherbergt die Seminarräume der Schule der Dorf- und Flurentwicklung.

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